• tr!jo – ENSEMBLE FÜR ALTE MUSIK: IRRUNGEN & WIRRUNGEN

    Sonntag, 30. Dezember 2018, 19 Uhr, Staatsarchiv

„Irrungen & Wirrungen“  –
Das Ensemble tr!jo spielt Werke für Blockflöte, Viola da Gamba und Cembalo Ticketbutton

Sonderkonzert* in Kooperation mit dem Marburger Geschichtsverein e. V.

Sonntag, 30. Dezember 2018, 19:00 Uhr im Hessischen Staatsarchiv Marburg
 

Ausführende

tr!jo – Ensemble für Alte Musik

Tabea Debus – Blockflöten
Lea Rahel Bader – Violoncello und Viola da Gamba
Johannes Lang – Cembalo

 

* Achtung: Dieses Konzert ist nicht Teil der Konzertreihe. Für Sonderkonzerte gelten die Abonnements nicht.

 

Programm

Charles Dieupart (1667–1740): Suite I in A-Dur, Six Suittes de Clavessin composées & mises en concert par Monsieur Dieupart
Matthew Locke (1621–1677): Suite Nr. 3 in d-Moll/D-Dur
Matthew Locke: The Instrumental Musick used in The Tempest
Peter Philips (ca. 1561–1628): Fantasie F-Dur für Cembalo solo
Henry Purcell (1659–1695): The Fairy Queen
Henry Purcell: Ode for St. Cecilia’s Day
Henry Purcell: Incidental Music for The Tempest
Henry Purcell: Dioclesian
Jean-Philippe Rameau (1683–1764): Cinquième concert, Pièces de clavecin en concert
Jean-Philippe Rameau: Platée – ballet bouffon en un prologue et trois actes

 

 

tr!jo

tr!jo

„Jung wie die Musiker ist ihre Musik, die unkonventionelle Annäherung an jede einzelne Komposition“, so die Tonkunst über das Ensemble tr!jo. Hervorgegangen aus ihrer ersten gemeinsamen CD-Aufnahme „upon a ground“ (erschienen bei CLASSIC CLIPS), haben sich Tabea Debus, Blockflöten, Lea Rahel Bader, Barockcello und Viola da Gamba, sowie Johannes Lang, Cembalo und Orgel, als Trio tr!jo zum Ziel gesetzt, neues Repertoire für ihre flexible Besetzung zu entdecken und zu arrangieren. 2017 gewann das tr!jo zusammen mit Daniel Trumbull den Publikumspreis und 2. Preis beim XVIII. Biagio-Marini-Wettbewerb, und schon 2015 wurde das Ensemble beim 2. Internationalen Berliner Bach Wettbewerb ebenfalls mit dem 2. Preis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Darüber hinaus wurden alle drei MusikerInnen bereits mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter Preise des Internationalen Bach Wettbewerbs in Leipzig, des ARD Wettbewerbs in München, beim internationalen hülsta woodwinds Wettbewerb und dem 8. Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb. Ebenso erhielten sie Förderungen der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. tr!jo etabliert sich nun als festes Ensemble im In- und Ausland, Konzerte führten die Musiker bereits u. a. nach Frankfurt, Münster, Hamburg, Wien und London.

Weiterführende Informationen: https://www.tr-jo.de/

Tabea Debus – Blockflöten

Tabea Debus, Foto: Andreea Tufescu

Die Blockflötistin Tabea Debus, der „außerordentliche Musikalität und Virtuosität“ bescheinigt werden (Die Tonkunst), verfolgt eine rege Konzert- und Lehrtätigkeit. Diese führt sie in Konzertsäle im In- und Ausland, wie die Wigmore Hall und das Wiener Konzerthaus, zu internationalen Festivals wie summerwinds, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem York Early Music Festival, und bis nach Japan, Singapur und in die USA. Sie konzertiert außerdem mit Ensembles wie La Serenissima, Dunedin Consort, dem English Chamber Orchestra sowie mit renommierten KünsterInnen wie Rachel Podger und Laurence Cummings.

Als Gewinnerin erster Preise bei den internationalen Wettbewerben hülsta woodwinds (2011) und Johann Heinrich Schmelzer (2014) war sie 2015/16 St John’s Smith Square Young Artist und ist seit 2016 Stipendiatin der City Music Foundation und des Händel & Hendrix House in London. 2016-17 war sie Meaker Fellow der Royal Academy of Music, wo sie 2017 ihren Masterabschluss mit Auszeichnung erhielt, sowie mit dem Principal’s Prize „for exceptional all-round studentship“ ausgezeichnet wurde.

Tabea Debus ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und trat mehrfach live im BBC Radio 3 auf. Ihre Debut-CD upon a ground erschien 2012, gefolgt von Cantata per Flauto (2016).

Weiterführende Informationen: www.tabeadebus.de

Lea Rahel Bader – Violoncello und Viola da Gamba

Lea Rahel Bader

Lea Rahel Bader studierte Violoncello zunächst in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei H.-J. Eschenburg und Prof. S. Forck. Weitere Anregungen erhielt sie von C. Bohórquez und P. Bruns. Nach ihrem Diplomabschluss setzte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste in Frankfurt/Main im Fach Barockcello bei Kristin v. d. Goltz und Viola da Gamba bei Heidi Gröger fort und besuchte Meisterkurse bei Ph. Carrai, M. Möllenbeck, D. Watkin und J. ter Linden.

Eine rege Konzerttätigkeit mit renommierten Ensembles für Alte Musik führt sie zu Festivals wie Zeitfenster Berlin, Händel-Festspielen Göttingen, Styriarte Graz, York Early Music Festival u. a.

Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik konzertiert sie sowohl solistisch als auch in Zusammenarbeit mit Ensembles für Neue Musik auf nationalen und internationalen Festivals.

Als Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe erhielt sie eine besondere Auszeichnung beim Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig 2012.

Lea Rahel Bader wirkte bei zahlreichen CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen mit.

Johannes Lang – Cembalo

Johannes Lang

Johannes Lang studierte Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Martin Schmeding, Dirigieren bei Prof. Manfred Schreier, Gesang bei Prof. Torsten Meyer) und Historische Tasteninstrumente/Cembalo bei Prof. Dr. Robert Hill an der Musikhochschule Freiburg. Nach seinen Bachelorabschlüssen mit Auszeichnung im Sommer 2013 und den Masterabschlüssen mit Bestnoten in beiden Fächern im Sommer 2015 schloss er sein Studium mit dem Konzertexamen im Fach Orgel bei Prof. Martin Schmeding und Prof. Hannfried Lucke im Oktober 2016 mit Auszeichnung ab.

Nach elf ersten Preisen als Organist, Cembalist und Pianist beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert wurde er u. a. als Organist Gewinner der Wettbewerbe in Lübeck (2009), Bellelay (2011), Leipzig (Bach 2012) und Preisträger der Wettbewerbe in Ljubljana (2007), Herford (2008) und München (ARD 2011).

Er war Stipendiat u. a. der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Studienstiftung des Deutschen Volkes und widmet sich einer intensiven, weltweiten Konzerttätigkeit. Nach einer Kantorentätigkeit an der Kreuzkirche Freiburg und  der Tätigkeit als Stadtkantor der ev. Kirchengemeinde Lörrach sowie Lehrassistent für Orgel an der Musikhochschule Freiburg ist er seit Oktober 2016 Kantor an der Friedenskirche Potsdam-Sanssouci.

Die Jury-Tätigkeit im Fach Orgel beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2012 sowie Rundfunk-, TV- und CD-Aufnahmen erweitern sein Profil.